Organisationen und Vereine für einen Wandel im Tourismus

 

 

Bei GEOlaviva findet ihr Informationen von Organisationen und Vereine, die den Wandel im Tourismus mit unterstützen.

 

 

Sozialverträglich Reisen

 

Der Roundtable Human Rights in Tourism e.V. ist ein gemeinnütziger Verein nach deutschem Recht und eine internationale Multistakeholder-Initiative zur Förderung der Menschenrechte im Tourismus. Er versteht sich als Impulsgeber und offene Plattform für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus einsetzen. Er finanziert sich vorwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden

 

 

fairunterwegs.org ist ein unabhängiges, nicht gewinnorientiertes Reiseportal, ohne Reisewerbung und direkte Buchungsmöglichkeiten, dafür umso mehr Einsicht und konkreten Handlungsmöglichkeiten für einen fairen Umgang mit Mensch und Natur auf Reisen.

Für Idee, Konzept und Betrieb des innovativen Reiseportals fairunterwegs.org steht der arbeitskreis tourismus & entwicklung Basel – die einzige Schweizer Fachstelle, die den Tourismus aus entwicklungspolitischer Sicht hinterfragt und sich im kritischen Dialog mit Tourismusunternehmen für gerechte, faire Beziehungen im Tourismus einsetzt.

 

 

Der Tourismus in Länder des Südens ist eine wichtige Brücke zwischen Menschen in Europa und Menschen in Entwicklungsländern.

Doch nicht immer nutzt er der Bevölkerung. Oft profitieren vor allem ausländische Unternehmen oder einheimische Investoren - mit riesigen Hotelanlagen, Golfplätzen und Freizeitparks, die die Umwelt belasten.

Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst engagiert sich gemeinsam mit ökumenischen Partnern für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus und gibt den Informationsdienst TourismWatch heraus.

Der Informationsdienst TourismWatch liefert vierteljährlich Berichte und Hintergründe über den Ferntourismus und weist auf Tagungen und neue Literatur zum Thema hin.

Die Schwerpunkte der Arbeitsstelle Tourism Watch sind:

  • Dialog mit der Tourismuswirtschaft
  • Sensibilisierung von Touristinnen und Touristen für ein verantwortliches und begegnungsorientiertes Reisen
  • Qualifizierung kirchlicher Reiseangebote
  • Engagement für Menschenrechte und soziale Standards
  • Förderung von Alternativen im Tourismus
  • Zusammenarbeit mit Medien und politischen Entscheidungsträgern
  • Veröffentlichung des TourismWatch - Informationsdienst Dritte Welt-Tourismus

 

 

Seit Jahrzehnten leben indigene Gemeinden im Kanha Tiger-Reservat, das bei Touristen sehr beliebt ist, mit der Angst, vertrieben zu werden.

Viele Dörfer wurden bereits ausgewiesen; das Leben und die Lebensgrundlage von Dorfbewohnern zerstört.

Doch es gibt Hoffnung.

Survival arbeitet mit lokalen Partnern, um sicherzustellen, dass Indiens indigene Völker vor Ort über ihre Rechte informiert werden. Sie führen Kampagnen, um neue Vertreibungen aus Tiger-Reservaten zu verhindern und unterstützen jene, die für begangenes Unrecht Wiedergutmachung fordern.

Survival ist eine globale Bewegung, die sich für die Rechte indigener Völker weltweit einsetzt und den indigenen Völkern helfen, ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen.

 

 

Die Esquinas Rainforest Lodge – Ein Österreichisches Entwicklungshilfeprojekt
Da die lokale Bevölkerung durch die Entstehung des Piedras Blancas Nationalparks einen Teil ihrer Existenzgrundlage verloren hat, schlug eine Gruppe von ehemaligen Holzfällern im Dorf La Gamba vor, Ökotourismus als sinnvolle Alternative zur Ausbeutung des Waldes zu betreiben. Die Republik Österreich, die die nachhaltige Nutzung von Tropenwäldern zum Schwerpunkt ihres Entwicklungshilfeprogrammes gemacht hatte, beschloss 1993, das Projekt zu finanzieren und die Esquinas Lodge zu bauen. Regenwald der Österreicher wurde mit der Betreuung und Leitung des Projekts beauftragt. Die Lodge wurde 1994 eröffnet und gilt heute als beispielhaftes Öktotourismusprojekt, das Touristen aus aller Welt die Gelegenheit bietet, den einzigartigen Esquinas-Regenwald zu erkunden.

Bis auf das Österreichisch-Costaricanische Managerehepaar stammen alle Angestellten aus La Gamba.

 

Das Ziel vom Programm "Festmachen auf Sylt" ist zu einer erfolgreichen Integration geflüchteter Menschen beizutragen – die Gemeinde Sylt hat seit dem Jahr 2015 über 250 asylsuchende Menschen aufgenommen – zum anderen einen Beitrag zur Deckung des Nachwuchskräftebedarfs auf der Insel zu leisten.

Denn vor allem die Gastronomiebetriebe haben immer größere Schwierigkeiten bei der Suche nach Fachkräften.

 

Am 13.06.2016 wurde der Verein „FAIR JOB HOTELS“ in Düsseldorf gegründet.

Die 16 Gründungsmitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, mit anderen Hotels gemeinsame, verbindliche Werte und Standards für den Umgang in der Arbeitswelt zu setzen.

Diese Idee soll andere aus der Branche überzeugen und ein neues und besseres Verhältnis aller Beteiligten bewirken.

 

ÖRV Nachhaltigkeitumfrage

 

Um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu verstärken hat der Österreichische ReiseVerband in Zusammenarbeit mit der BEST-Sabel-Hochschule Berlin die größte jemals stattgefunden online-Befragung unter allen österreichischen Reisebüros durch geführt.

 

 

 

 

Umweltverträglich Reisen

 

 

 

Seit 2011 hat das Engagement der Naturfreunde Internationale für einen Nachhaltigen Tourismus einen eigenen Namen: respect.

Die Marke respect steht für die umwelt- und entwicklungspolitische Stimme der NFI im Tourismus. Mit respect möchte die NFI einen Tourismus fördern, der gleichermaßen ökologisch, soziokulturell und wirtschaftlich langfristig tragbar ist.

 

 

“System Change, not Climate Change!” versteht sich als soziale Bewegung, bestehend aus einer Vielzahl von Aktivist*innen und Initiativen, die über Österreich verteilt zusammenarbeiten um echte und solidarische Lösungen für die globale Klimakrise voranzutreiben.

Sie stellen sich auch gegen den Ausbau des Flugverkehrs.

 

Climate Neutral klärt über die Problematik der Offsets auf.

 

 

Nachhaltig reisen – aber wie? Knapp ein Drittel der Deutschen interessiert sich, laut einer Studie im Rahmen der Reiseanalyse 2014 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) sowohl für ökologisch als auch für sozial verträgliche Urlaubsreisen. 61 Prozent würden ihre Urlaubsreise gerne nachhaltig gestalten, setzen den Wunsch aber nicht um. Es fehle, so die FUR, unter anderem an konkreten Informationen und gezielter Kommunikation zum Thema.

Genau hier setzt der DRV mit dem mehrstufigen Schulungsprogramm „DRV-Green Counter“ für Reisebüros an. Dieses Training soll Mitarbeiter im Reisevertrieb unterstützen, notwendiges Wissen über nachhaltiges Reisen weiter zu vertiefen und auszubauen sowie das Thema im Reisevertrieb stärker platzieren.

 

 

 

 

Tierschutz im Tourismus

 

 

 

Auf einem Elefanten reiten, ein Foto mit einem Äffchen am Strand oder ein Besuch einer Delfinshow: Vieles, was Urlauber aus vermeintlicher Tier- und Naturliebe heraus unternehmen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als das Gegenteil.

Denn für viele Urlaubsattraktionen werden Wildtiere illegal aus der Natur gefangen oder gequält.

Direkte Interaktionen mit Wildtieren wie Elefantenreiten, Delfinschwimmen oder Tigerstreicheln sollten Urlauber von ihrem Reiseplan streichen.

Das gilt auch für Tiershows.

Für Wildtiere bedeutet der Kontakt mit Menschen meistens Stress.

Dressur- und Haltungsbedingungen in vielen Urlaubsländern sind schlichtweg Tierquälerei. Zudem sind viele der zur Schau gestellten Tiere Wildfänge.

Pro Wildlife setzt sich für mehr Tierschutz auf Reisen ein.

 

PETA gibt Tipps für einen tierfreundlichen Urlaub

Wer auf einer Auslandsreise faszinierende Tiere zu Gesicht bekommen möchte, sollte darauf achten, nicht auf vermeintliche „Attraktionen“ oder Showprogramme mit misshandelten Tierbabys oder Wildtieren hereinzufallen. Denn während Urlaubsreisende ihre freie Zeit in vollen Zügen genießen, werden exotische Tiere vielerorts unter oftmals desolaten Bedingungen als Besucherattraktionen eingesetzt. Gerade in Touristenhochburgen wird oft mit tierischen Attraktionen gelockt. Doch die Lebensbedingungen der Tiere sind teilweise derart katastrophal, dass viele Touristen bereuen, Geld für solche Angebote ausgegeben zu haben.

 

Informationspapier zu Elefanten als touristische Attraktion

Der DRV-Ausschuss Nachhaltigkeit hat auf Basis von intensiven Recherchen und Gesprächen mit Experten ein Informationspapier verfasst, das aufzeigt, warum der Einsatz von Elefanten im Rahmen touristischer Angebote problematisch sein kann.

Es bietet zudem Ansatzpunkte, anhand derer elefantenfreundliche Angebote erkannt werden können.

 

 

 

 

 

 

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