Die Wende im Tourismus

 

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum  "Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung" erklärt.

Dabei setzt die UNWTO auf 17 Ziele um die nachhaltige Entwicklung im Tourismus voranzubringen und die so auch mit zum Kernstück der Agenda 2030 gehören.

 

Doch die Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus bringt nur allein eine "Tourismuswende".

 

 

Der Tourismus

 

Der Tourismus gehört zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige der Welt. Er schafft nicht nur in unserem Land viele Arbeitsplätze, sondern sichert auch in den Urlaubsländern der einheimischen Bevölkerung ihr Einkommen. Allerdings bringt der Tourismus auch Risiken mit sich und verstärkt nicht nur die sozialen Ungleichheiten, sondern missachtet teilweise auch die Menschen- und Tierrechte. Ebenso findet der Umwelt- und Naturschutz in vielen Urlaubsländern kaum Beachtung. Wirtschaftlich gesehen ist der internationale Tourismus ein wertvoller Devisenbringer und daher auch wichtig für die Entwicklungsländer. Mit den Geldern aus dem Tourismus wird unter anderem auch der Ausbau der Infrastruktur (wie z.B. der öffentliche Personenverkehr, Kommunikation, Wasser, Abwasser, Elektrizität...) finanziert. Auch die lokale Wirtschaft wird gefördert, wenn bei den örtlichen Unternehmen eingekauft wird.

Doch genau wie im Handel bestimmt auch im Tourismus vor allem der Kunde über das Angebot der Touristikunternehmen und entscheidet so indirekt mit, wer am Ende den Preis für den Urlaub zahlen muss.

 

 

 

Nachhaltigkeit im Tourismus

 

Der Abschlussbericht zu den Forschungsvorhaben "Nachfrage für den Nachhaltigen Tourismus im Rahmen der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V."  zeigt, dass auch bei den Urlaubsreisen das Thema Nachhaltigkeit in den Köpfen der Menschen angekommen ist:

 

 

 

Bedeutung von Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen

 

 

Was sind nachhaltige Reisen?

 

Gibt es denn überhaupt nachhaltige Reisen?

Im Grunde genommen kann man von wirklich nachhaltigen Reisen nur sprechen, wenn sich der Reisende seine Wanderschuhe anzieht und von Zuhause aus zu seinem Urlaubsort

pilgert oder sich mit dem Fahrrad auf seine Reiserroute begibt, um so Land und Leute kennenzulernen.

 

Doch selbst wer sich nicht in seinem Urlaub so sportlich betätigen möchte, der kann sich schon vor der Reise über mehr Nachhaltigkeit im Tourismus informieren, damit auch dieser Urlaub umwelt- und sozialverträglicher gestaltet werden kann:

 

 

 

Für GEOlaviva steht Nachhaltigkeit immer nur gemeinsam auf den 3 Säulen von Ökonomie, Ökologie und Soziales.

 

Aus diesem Grund wird GEOlaviva Reisen nicht als nachhaltig betrachten und an euch weiterempfehlen, solange nicht die Verkehrswende und der Wandel im Tourismus stattgefunden hat.

 

 

Der zukunftsfähige Tourismus

 

Nur ein nachhaltiger Tourismus kann auch ein zukunftsfähiger Tourismus sein, denn davon hängt auch die Zukunft im Tourismus ab:

 

 

Doch selbst wenn man anhand der Ausschreibungen der Tourismusangebote meist sehr wenig über Nachhaltigkeit im Tourismus erfährt, fängt nun auch die Reisebranche an, sich für das Thema Nachhaltigkeit zu interessieren.

So bietet der Deutsche ReiseVerband (DRV) mit seinem "GreenCounter" ein Schulungsprogramm für Reisemitarbeiter an:

 

 

 

Welche neuen Wege beschreitet nun der Tourismus?

Auch für die sich im Wandel befindenden Branche haben sich Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen in den vergangenen Jahrzehnten verändert:

 

 

Gibt es nachhaltige Flugreisen?

 

Nachhaltigkeit ist nicht teilbar.

Und da der Flugverkehr mit seinen CO2-Emissionen erheblich zum Klimawandel mit beiträgt, werden Flugreisen bei GEOlaviva nicht als nachhaltige Reisen empfohlen, da auch Emissions-Zertifikate die ökologischen Folgen von Flügen nicht ausgleichen können.

Laut Magdalena Heuwieser von Finance & Trade Watch liefern Emissions-Offsets der Flugindustrie eine Lizenz zum Wachsen. „Es ist gefährlich, das Fliegen als nachhaltig oder CO2-neutral darzustellen.

Das lenkt von den tatsächlich notwendigen Lösungen ab.

Dies ist das beste Beispiel von Greenwashing – und das schlechteste, was dem Klima passieren kann.“

 

Weitere Infos:

 

Globale Flugkampagne - Systemwandel statt Klimawandel

 

 

Die Reiseangebote

 

GEOlaviva - Reiseangebote

 

Auch das Buchungsverhalten der Kunden hat sich verändert.

So kann der Kunde nicht nur im Reisebüro sondern mittlerweile auch direkt selbst beim Touristikunternehmen seine Reise buchen.

Doch ob nun "Offline" oder "Online" -  oft erhalten Kunden Reiseangebote, die fast zu gut sind um wahr zu sein.

Bei vielen dieser Billigreisen wird in der Regel kaum Geld für den Umweltschutz investiert oder fairer Lohn gezahlt.

Daher ist es wichtig, solche Angebote ein wenig besser unter die Lupe nehmen und zu hinterfragen, wer am Ende den Preis für die Reise zahlen muss.

 

 

Informationen vor der Buchung eurer Reise

 

 

Weiter Informationen dazu findet ihr beim                                                     

Wegweiser durch den Labeldschungel  (PDF) >>

 

beim Erklärungsansatz der Naturfreunde Internationale

“Was ist nachhaltiger Tourismus“  (PDF) >>

 

dem Kommentar vom Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung

Nachhaltig reisen – zwischen Wunsch und Wirklichkeit >>

 

der Initiative des Roundtable

Menschenrechte im Tourismus >>

 

Nachhaltige Initiativen  

Fairunterwegs.org >>

 

Positionspapier Nachhaltiger Tourismus (PDF)  

Deutscher Tourismusverband >>

 

Nachhaltiger Tourismus mit respect  

Naturfreunde >>

 

Tourismusportal  

Naturfreunde Deutschland >>

 

Nachhaltiger (sanfter) Tourismus  

Lexikon der Nachhaltigkeit >>

 

Weitere Informationen von ci-Romero – 

Die weiße Industrie (PDF) >>

 

Fair Reisen mit Herz & Verstand

TourismWatch & Brot für die Welt >>

 

Die 5 “fair“ unterwegs Faustregeln  

Fairunterwegs.org >>

 

Naturnahe Reiseziele  

BUND >>

 

Umweltbundesamt 

Zertifizierungen für nachhaltigen Tourismus >>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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