Die indigene Bevölkerung

 

Leider werden auch für die Tourismusindustrie Menschen zwangsvertrieben oder ohne Entschädigung umgesiedelt, damit in ihrem Heimatort Hotelanlagen oder andere touristische Einrichtungen entstehen können.

 

Vor allem indigene Gemeinschaften sind den Zugriffen der Tourismuswirtschaft auf ihr Land oft schutzlos ausgeliefert.

Dabei spielen auch die gegenwärtigen Naturschutzpraktiken eine besondere Rolle.

Denn lange bevor der Begriff "Naturschutz" geprägt wurde, hatten indigene Völker bereits hochwirksame Maßnahmen entwickelt, um den Reichtum ihres Landes zu erhalten.

Selbst die bekanntesten "Wildnis"-Zonen der Erde, einschließlich Yosemite, Yellowstone und die Serengeti, waren einst die Heimat indigener Völker, die ihre Umwelt über Generationen verwalteten.

Für einen "indigenen Naturschutz"  müssen die Landrechte der indigenen Völker bewahrt werden.

Dies ist nicht nur der preiswerteste, sondern auch der beste Naturschutzgelten die Indigenen Völker doch als die Hüter der Erde.        

Denn auch die Indigenen Völker haben nach Artikel 26 der Erklärung der Vereinten Nationen das Recht

  • auf das Land
  • die Gebiete sowie
  • die Ressourcen, die sie traditionell besessen, innegehabt oder auf andere Weise genutzt oder erworben haben

 

 

Die Zerstörung von Kulturen

 

Zerstörung von Kulturen

 

Für indigene Völker ist Land nicht nur ein Wirtschaftsgut, das man besitzen und verkaufen kann.

Es ist zudem von kultureller oder spiritueller Bedeutung und wird seit Urzeiten für zukünftige Generationen treuhänderisch verwaltet.  

Das tägliche Leben dreht sich um Glaubens- und Wissenssysteme und Verwandtschaftsverhältnisse, die mit den Orten ihrer Ahnen eng verbunden sind.

Deshalb kann die zwangsweise Verdrängung von ihrem angestammten Land nicht nur als psychologisches Leiden angesehen werden, sondern auch als Zerstörung von Kulturen.

Da sie oft keine offiziellen Rechtstitel an dem Land haben, dass sie bewohnen, sind sie den Zugriffen der Tourismuswirtschaft auf ihr Land oft schutzlos ausgeliefert.  

Ihr Land, ihre natürlichen Ressourcen und Kulturen werden zu einem "Tourismusprodukt".

 

 

 

Respekt gegenüber der Privatsphäre

 

Respekt gegenüber der Privatsphäre

 

Leider wird in manchen Ländern bei den Einheimischen und indigenen Völkern das Recht auf Selbstbestimmung und Privatsphäre einfach missachtet, indem die Urlauber sie als Touristenattraktion schamlos begaffen und fotografieren.

 

Mittlerweile gibt es schon regelrechte “Menschensafaris“ .

Denn obgleich die indigenen Völker einmalige kulturelle Praktiken, soziale Institutionen und Rechtssysteme besitzen, werden sie teilweise in der heutigen Gesellschaft noch als kulturell unterentwickelt angesehen.

 

 

Das Recht auf Wasser

 

Das Recht auf Wasser

 

Die Bedeutung des Menschenrechts auf Wasser geht weit über den unmittelbaren Zugang zu Wasser hinaus.

Gerade in den Entwicklungsländern, ist Wasser ein knappes Gut.

Doch durch den Zustrom von Touristen steigt die Nachfrage nach Wasser und damit der Druck auf die knappen Ressourcen.   

Die Touristen erwarten Toiletten mit Wasserspülung, Badewannen und Duschen, Swimmingpools, gepflegte Gartenanlagen und Golfplätze und verbrauchen dabei sehr viel mehr Wasser als die einheimische Bevölkerung.

 

 

Das Trinkwasser

 

Das Recht auf sauberes Trinkwasser

 

In vielen Teilen der Welt steht immer weniger Trinkwasser zur Verfügung und die Qualität verschlechtert sich – auch in touristischen Zielgebieten.

Dabei wird das Recht auf Wasser immer wieder in verschiedener Weise verletzt:

  • das Wasser wird verschmutzt
  • bestimmte Gruppen werden vom Zugang zu Wasser ausgeschlossen
  • es gibt diskriminierende oder unverhältnismäßige Preiserhöhungen
  • die Wasserversorgung wird ohne begleitende Absicherung der Armen privatisiert
  • oder es fehlen wirksame politische Handlungskonzepte zur Gewährleistung einer Wasserversorgung und einer Abwasserentsorgung.

 

Ressourcenverschwendung

 

Verschwendung der Ressourcen für den Tourismus

 

Wertvolle Ressourcen wie Wasser, werden für das Vergnügen im Urlaub verschwendet, während in vielen Gebieten den Einwohnern der Zugang zu sauberem Trinkwasser erschwert wird.

Auch der sogenannte Qualitätstourismus trägt zur Ressourcenverschwendung mit bei, wenn kein geeignetes Nachhaltigkeitsmanagement besteht.

Noch immer messen die Behörden oft vor Ort dem Wasserbedarf der Wirtschaft mehr Bedeutung bei, als dem der Bevölkerung.

Knappe Wasserressourcen werden von der kommunalen Versorgung abgezweigt, um die Hotels und andere touristische Anlagen zu versorgen.

Dank ihrer Kaufkraft sichert sich die Tourismuswirtschaft den Zugang zu Trinkwasser, zuweilen direkt oder indirekt zu Lasten der Bevölkerung vor Ort.

 

 

 

 

 

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